Vogelmiere

Vogelmiere
Die Vogelmiere ist ein sehr unscheinbares Kräutlein, das überall dort wächst wo die Erde brach liegt, um sie zu schützen. So mancher mag sie als Unkraut sehen, weil sie sich schnell ausbreitet und
unverwüstlich ist.
 
Doch statt sich zu ärgern, kannst du sie ja auch ernten und verwenden. Das zarte Kraut ist vielseitig verwendbar.
 
Sie hat viele wertvolle Inhaltsstoffe. 50 g decken bereits den Tagesbedarf an Vitamin C. Die Vogelmiere regt den Stoffwechsel an und ihre auswurfförderne Wirkung wird bei schleimigen Husten angewendet.
 
Der Wert der Vogelmiere liegt vor allem daran, dass sie fast das ganze Jahr verfügbar ist.
 
Feine Härchen an einer Seite des Stängels
 
Wie erkennst Du die Vogelmiere?
 
Sie breitet sich teppichartig aus,
wird bis zu 40 cm hoch,
hat weiße Blüten, die nur wenige Millimeter groß sind,
die Blätter sind oval und spitz und
am Stängel ist eine Reihe Härchen,
der Geschmack ist mild in Richtung Erbse bzw. Mais.
Schau doch genauer in Deinem Garten oder bei deinem nächsten Spaziergang, ob Du Vogelmiere entdeckst!

Meine Lieblingsrezepte

Pesto als Aufstrich oder zu Pasta

100 g frische Vogelmiere
1-2 TL Salz
2-3 EL Nüsse – zum Beispiel Walnüsse, Haselnüsse, Pinien- , Cashew- oder Sonnenblumenkerne
50 ml Olivenöl oder Nussöl
 
Zubereitung:
Vogelmiere waschen und trocken tupfen. Nüsse in einer Pfanne ohne Fett kurz anrösten und abkühlen lassen. Alle Zutaten in einen Mixer geben und bis zur gewünscht Konsistenz mixen.
 
Das fertige Pesto hält sich auch einige Tage im Kühlschrank. Dazu gibst du es in ein Schraubglas und bedeckst die Oberfläche großzügig mit dem Öl deiner Wahl.
 
Demnächst startet mein Online Kurs “Kräuter im Winter ernten”. In diesem Kurs erfährst du, welche Kräuter du frisch im Winter ernten kannst und noch viele weitere Rezepte.
 
Ich freue mich, wenn Du dabei bist!
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patrycja
Gast
patrycja
4 Monate zuvor

wow!